Wer kennt das Bäuerlein Heiri nicht, welches nach einem gelungen Viehhandel im Niederdorf ein paar feuchtfröhliche Stunden erleben will. Faszinierend zu sehen wer sich sonst noch so alles im Zürcher Niederdorf herumtreibt: ein Gaunertrio, ein paar leichte Damen, die Heilsarmee, ein Künstlerduo und und und…
Alles zusammen ergibt das dann das unterhaltsame, mit wunderbaren Melodien gespickte Stück, welches wir ihnen, geschätztes Publikum, präsentieren wollen.
Vor über 20 Jahren spielte die Theatergesellschaft Sempach die kleine Niederdorfoper schon einmal.
Noch immer sind einige Schauspielerinnen und Schauspieler sowie zwei Musiker von der damaligen Crew mit an Bord, oder besser gesagt „zusammen mit Ihnen im Niederdorf»!
Eine solche Produktion stellt grosse Herausforderungen an einen Verein. So benötigen zum Beispiel über 30 Darstellerinnen und Darsteller ein passendes Kostüm. Spielen dürfen sie auf einer speziell entworfenen Bühne, welche im Stil der 50er Jahre erscheinen soll. Licht, Ton und Requisiten müssen ebenfalls perfekt sein.
Seit August laufen die Proben unter der Regie von Roland Simitz und der musikalischen Leitung von René Carlin. Unterstützt werden die Beiden durch die Regieassistentin Rita Helfenstein.
Aber auch neben der Bühne warten grosse Aufgaben: Der Gastronomiebetrieb muss geplant, geführt und organisiert werden. Für Bar, Garderobe, Vorverkauf, Programm, Werbung, Homepage und vieles mehr werden ebenfalls fleissige Hände benötigt.
Ich möchte allen 120 Mitwirkenden meinen aufrichtigen Dank aussprechen. Ohne soviel Freiwilligenarbeit, Motivation und Einsatz wäre unsere Niederdorfoper nicht möglich.
In meinen Dank möchte ich unsere treuen Sponsoren und Gönner einschliessen.
Recht herzlichen Dank für ihre Bereitschaft gelebte Kultur finanziell zu unterstützen.
Lassen Sie sich nun überraschen, lassen Sie sich unterhalten, lachen Sie mit uns und geniessen Sie die kleine Niederdorf-Oper auf der Bühne Sempach.
Beachten Sie auch die kulinarischen Angebote vor und nach der Aufführung.
Es würde mich freuen, möglichst viele Zuschauerinnen und Zuschauer in der Festhalle Seepark begrüssen zu dürfen. Bis bald also, bei uns im Lämmli!
Guido Geisseler
Präsident Theatergesellschaft Sempach
Konzept
Die Niederdorfoper erzählt die Geschichte des Bauern Heiri aus Hausen, der ein Kalb verkauft hat und nun nach Zürich ins Niederdorf geht, um sein Geld mit leichten Mädchen und Alkohol zu verprassen. Dabei wird er in eine Liebes- und Kriminalgeschichte verwickelt.
Zu Beginn der Haupthandlung wird bruchstückhaft die Geschichte der Familie Baumann erzählt. Die Tochter Ruthli will sich mit dem Polizisten Bruno verloben. Vater Schaggi, ein Trompetentrödler, verkauft eine erotische Zeitschrift an einen jungen Mann und bekommt dafür eine billige Kette mit falschen Perlen. Es folgt eine Szene mit Frau Strober, der Wirtin der Kneipe «Lämmli», die ein international bekanntes Sängerduo erwartet. In den Sänger André hat sich Baumanns Tochter Ruth bei einem früheren Auftritt verliebt.
Die Szene wechselt zu den drei Dieben Zungen-Miggel, Räuber-Seppli und Bunker-Willy, die kürzlich eine Perlenkette einem Juwelier gestohlen haben. Um nicht mit der Kette entdeckt zu werden, übergeben sie diese André, der sie eine Zeitlang verstecken soll. André schuldete den Gaunern noch einen Gefallen.
Bei der Probe für den Auftritt des Künstlerduos im «Lämmli» kann die Sängerin Olly Moreen ihrem Kollegen André die Kette abspenstig machen. Nachdem Ruth André die geplante Verlobung mit dem Polizisten Bruno beichtet, obwohl sie immer noch sehr in André verliebt ist, schmettert Olly aus Eifersucht die Kette André vor die Füsse. Verdutzt rettet sich André, indem er die Perlenkette Ruthli schenkt und ihr einredet, die Kette sei eigentlich ursprünglich für sie bestimmt gewesen.
In der Abendvorstellung treffen nun alle Akteure (Künstler, Obrigkeit, Bürger der Stadt, leichte Damen, Jungvolk, Angereiste aus der Provinz sowie die Gauner) aufeinander, was die Handlung zum Höhepunkt führt. Mutter Baumann Margrit fragt ihre Tochter nach der Herkunft der Kette und Ruth lügt, es sei ein Geschenk ihres Verlobten. Dieser aber betritt kurz darauf das Lokal und ist berufshalber auf der Suche nach der gestohlenen Kette. Ruth entzieht sich der peinlichen Szene und versteckt sich. Auch André flüchtet kurze Zeit später in ein Versteck, da er unter den Verdacht geraten ist, der Dieb dieser Kette zu sein. Mit der Zeit klärt sich die Situation, da der Juwelier gesteht, dass er die echte Perlenkette mit einer billigen Imitation getauscht hat und die Diebe die wertlose Kette gestohlen haben. Der junge Mann, der Vater Baumann für eine vermeintlich gefälschte Perlenkette die erotische Zeitschrift abgekauft hat, ist der Enkel des Juweliers. Es wird jetzt klar, dass der Vater im Besitz der echten und Ruth im Besitz der falschen Perlenkette gewesen war.
Ruth und André kommen nach dieser Klärung aus ihren Verstecken hervor. André gesteht Ruthli, dass er keine Liebe mehr für sie empfindet. Ruthli ist erleichtert, da sie sich mit dem Polizisten Bruno binden will. So lösen sich zum Ende der Geschichte alle Verwirrungen auf.
Personen vor der Kamera
| Räuber Seppli | Simon Bieri |
| Milly | Karin Eberli-Stutz |
| Margrith Baumann | Beni Elmiger-Schrag |
| Bunker Willi | Roland Elmiger |
| Zungen Miggel | Alois Elmiger |
| Bianca | Angela Estermann |
| Ignaz bleicher Jüngling | Aurel Graf |
| Fussgägner mit Hund | Kurt Grüter |
| Heilsarmistin 1 | Rosina Hertig |
| Heilsarmistin 2 | Heidi Müller |
| Heilsarmistin 3 | Astrid Troxler |
| Herr Wiederkehr | Bruno Hunkeler |
| Bruno Polizist | Elmar Hürlimann |
| Schaagi Baumann | Rudolf Kaufmann |
| Müller 3 Polizeikoporal | Paul Kummer |
| Zürcherin | Esther Limacher Andrijana Petkovic |
| Ruth Baumann Tochter | Sara Muff |
| Martin, Sohn von Kübler’s | Jan Niederberger |
| André Chansonnier | Bruno Portmann |
| Frau Kübler | Susan Reiher |
| Herr Kübler | Daniel Schawalder |
| Heiri Bäuerlein | Kurt Scherrer |
| Röbeli Meier | Viktor Schürmann |
| Olly Moreen | Beni Slanzi |
| Albert Hagenbuch | Werner Stofer |
| Frau Stobel Wirtin | Antoinette Trentini |
| Clochard | Pia Troxler |
| Lolette | Beatrice Tschopp |
| Irma Serviertochter | Edith Walthert Kramis |
Personen hinter der Kamera
| Regie | Roland Simitz |
| Regieassistenz | Rita Helfenstein |
| Musikalische Leitung | René Carlin |
| Produktionsleitung | Guido Geisseler |
| Produktionsleitung Ass. | Viktor Schürmann |
| Kostüme | Monika Hartmann |
| Licht | Marcel Enz |
| Ton | Marcel Enz / Light&Music Rent GmbH |
| Grafik | Vittorio Misticoni |
| Bühne | Vittorio Misticoni |
| Bühnenbauleitung | Josef Muff |
| Maske & Frisuren | Charlotte Bühlmann mit Team |
| Saalchef | Franz Schürmann |
| Hallenwart | Alfred Helfenstein |
| Restauration, Dekoration | Hanspeter Achermann |
| Restauration Stv. | Vreni Aregger |
| Bar | Lukas Kaufmann |
| Presse und Werbung | Bruno Pormtann |
| Kassier | Tiziano Ceresa |
| Adressverwaltung und Homepage | Rolf Furrer |
| Administration | Tonja Gander |
| Vorverkauf | Heidi und Thomas Wyrsch |
und viele weitere Helfer:
Achermann Christa, Achermann Markus, Aregger Vreny, Bärtsch Maria, Baumgartner Kurt, Bieri Marietta, Brunner Gaby, Brunner Ueli, Bucher Heinz, Bürgisser Beatrice, Bürgisser Kurt, Dolder Monika, Enz Marcel, Enz Maria, Fleischlin Priska, Flury Doris, Flury Peter, Frey Alois, Frischkopf Edith, Furrer Heidi, Hertig Erich, Hunkeler Bruno, Hunkeler Willi, Kaufmann Margith, Korner Franz, Kronenberg Magy, Lindegger Josef, Lüscher Simon, Marberger Esther, Marberger Herbert, Muff Irmgard, Muff Simon, Müller Verena, Näf Peter,
Niederberger Andy, Rickli Oliver, Rieher Susan, Roos Markus, Schocher Urs, Schürmann Franz, Schürmann Theres, Schwegler Anne-Marie, Slanzi Pädy, Slanzi Yves, Stalder Christine, Stocker Lisbeth, Stofer Stephan, Trentini Rösli, Tschopp Bea, Vonäsch Josef, Wigger Hilda, Zesiger Erika

























